Katzenrassen| Maine Coon

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Die Maine Coon ist eine der beliebtesten Katzenrassen der Welt. Warum? Es ist eine sehr schöne Rasse. Maine Coons sind liebevoll, süß und sehr intelligent. Möchtest du alles über diese schöne Katzenrasse wissen? Dann lese hier schnell weiter!

Maine Coon – Herkunft

Es kursieren verschiedene Geschichten, aber es ist so gut wie sicher, dass die Maine Coon von langhaarigen Katzen aus Europa wie der Norwegischen Waldkatze, der Perserkatze und der Türkisch Angora abstammt. Eine Kreuzung also. Diese Rasse wurde nicht gezüchtet – die ersten Maine Coon sind ganz natürlich entstanden. Sie ist also eine der wenigen natürlichen Rassen, und deshalb ist diese Katzenrasse oft sehr gesund.

Maine Coon – woher kommt der Name?

Maine Coons haben ihren Namen von dem Ort, aus dem sie ursprünglich stammen – nämlich MAINE, einem Staat in Nordamerika. Der Rest des Namens stammt aus einer verrückten Fabel, denn es wurde einst angenommen, dass diese Rasse eine Kreuzung zwischen Katzen und Waschbären sei. Und ein Waschbär heißt auf Englisch RACOON. Aber diese Geschichte ist nicht wahr, denn es ist biologisch absolut unmöglich, eine Katze mit einem Waschbären zu kreuzen.

Maine Coon – Aussehen

Maine Coons sind muskulöse und wirklich beeindruckende Geschöpfe, die sich sehen lassen können. Sie sind in der Tat größer als eine normale Hauskatze – ein erwachsener Kater kann bis zu 9 kg und eine erwachsene Katze etwa 6 kg wiegen. Wissenswertes: die größte Maine Coon der Welt ist Omar. Er lebt in Australien und ist stolze 1,20 Meter groß. 

Maine Coon – Fell

Diese Katzenrasse hat ein wunderschönes halblanges und recht dickes Fell, das sehr pflegeleicht ist – das Fell ist wasserabweisend und verfilzt kaum. Das liegt daran, dass diese Katzenrasse kein Unterfell hat. Das Fell am Kopf der Maine Coon ist kurz, am Bauch und an den Flanken halblang und rauh.

Maine Coons haben einen schönen, vollen, buschigen Schwanz und die Ohren sind immer mit niedlichen kleinen Luchshärchen geziert.

Maine Coon – Charakter

Wenn du ausgeglichene Katzen magst, dann ist die Maine Coon dein allerbester Kumpel. Diese Rasse ist nämlich freundlich, immer gut gelaunt und sehr tolerant. Und sehr sanft – eine Maine Coon kratzt nicht so leicht und benutzt auch nicht ihre Krallen. Deshalb nennt man sie auch sanfte Riesen. Außerdem sind diese Katzen intelligent, lieben Aufmerksamkeit und Kuscheln und sind sehr verspielt – einige Maine Coons können sogar apportieren.

Aber hinter all dem schönen Fell und dem beeindruckenden Aussehen können sie ziemlich scheue Katzen sein. Neue Situationen und fremde Menschen können sie nervös und aufgeregt machen Aber ihre Neugierde siegt, und so gehen sie immer wieder auf Entdeckungsreise und lernen jede Menge neue Geschöpfe kennen.

Maine Coon – Pflege und Versorgung

Das Fell einer Maine Coons ist pflegeleicht und benötigt nicht so viel Pflegeaufwand. Mit wöchentlichem, gründlichem Bürsten kann man sie glücklich machen. Aber Vorsicht: Unter den Achseln kann es zu Fellverwirrungen kommen. Darauf solltest du immer ein Auge haben.

Außerdem braucht diese Rasse die gleiche Pflege wie andere Katzen – gutes Futter, eine gute saubere Katzentoilette , täglich frisches Wasser, einen passenden Kratzbaum für Maine Coons und ausreichend Spielzeug. Und natürlich muss jede Katze vor Flöhen, Zecken, übertragbaren Krankheiten und Würmern geschützt werden.

Maine Coon – Krankheiten und Anfälligkeiten

Jede Katze kann krank werden oder sich unwohl fühlen. Blasenentzündungen, Nierenerkrankungen oder Durchfall treten bei Katzen regelmäßig auf. Dann geht man natürlich immer direkt zum Tierarzt. Aber auch wenn die Maine Coon im Allgemeinen eine starke und gesunde Rasse ist, können auch diese Katzen krank werden oder mit Erbkrankheiten zu kämpfen haben.

Wie zum Beispiel die Patellaluxation (PL). Dabei handelt es sich um eine Erkrankung einer der Kniescheiben der Hinterbeine, die, wenn sie nicht behandelt wird, zu Lahmheit führen kann.

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) – eine chronische Erkrankung des Herzmuskels – kann bei allen Katzen auftreten. Maine Coons sind da keine Ausnahme. Man erkennt sie an schneller Atmung, Engegefühl in der Brust, Appetitlosigkeit oder Lähmung der Hinterbeine.

Die erbliche Muskelerkrankung Spinale Muskelatrophie (SMA) wird vererbt und manifestiert sich bei Maine Coons im Alter von drei bis vier Monaten. Erkennbar ist die Erkrankung an Muskelschwäche, Zittern, Müdigkeit nach Anstrengung und einem unsicheren Gang. SMA ist eine sehr ernste und unheilbare Krankheit, und du solltest damit immer einen Tierarzt aufsuchen.

Wie alt werden Maine Coons?

Maine Coons entwickeln sich langsam. Um ihr viertes Lebensjahr herum sind ihr Körper und ihr Fell ausgebildet und sie sind erwachsen. Im Durchschnitt werden Katzen dieser Rasse 12 bis 15 Jahre alt, aber es gibt auch Ausnahmen. Rubble the Cat aus England – eine Maine Coon-Kreuzung – wurde sage und schreibe 31 Jahre alt!

Kauf einer Maine Coon

Möchtest du gerne eine Katze dieser schönen und sanften Rasse haben? Dann raten wir immer dazu, einen anerkannten und seriösen Züchter zu kontaktieren. Denn dann weißt du sicher, dass du eine gesunde Katze kaufst, die tierfreundlich und ehrlich gezüchtet wurde.

Informiere dich auch immer gut und umfangreich, denn du eine Katze in deinem Zuhause aufnehmen möchtest. Du solltest in der Lage sein, sich über viele Jahre hinweg gut um sie kümmern zu können.

Haftungsausschluss

Wir von Petrebels sind keine Ärzte, Tierärzte oder Verhaltensforscher. Alle Inhalte, Informationen und Tipps in diesem Blog sollen dich inspirieren und haben einen rein informativen Charakter. Wenn deine Katze Beschwerden und Probleme hat, suche unbedingt einen Tierarzt oder Verhaltensforscher auf.

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