Alles über die Norwegische Waldkatze

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Groß, athletisch und sanft. Nur drei Merkmale dieser schönen, ruhigen und süßen Katzenrasse: die Norwegische Waldkatze. Aber wussten Sie, dass Norweger“ gerne schwimmen? Das und viele weitere unterhaltsame und nützliche Informationen können Sie hier nachlesen.

Die Herkunft der Norwegischen Waldkatze

Die Vorfahren dieser niedlichen Katzenrasse stammen höchstwahrscheinlich aus Südeuropa. Damals waren sie kurzhaarig. Doch durch ihre Auswanderung nach Norwegen – dank der skandinavischen Wikinger – verwandelte sich das Fell in ein dickes halblanges dichtes Fell. Das war nur natürlich, denn die Katzen mussten die harten und eisigen Winter in Norwegen überleben.

Im Jahr 1977 wurde diese schöne Rasse offiziell als internationale Katzenrasse anerkannt. Und seither sehr beliebt. Kein Wunder, denn diese Rasse ist nicht nur schön, sondern auch super süß, zutraulich und total entspannt!

Das Aussehen einer Norwegischen Waldkatze

Eine Norwegische Waldkatze ist groß, lang und athletisch gebaut. Und deutlich größer als die durchschnittliche Hauskatze. Eine erwachsene weibliche Katze wiegt durchschnittlich 4 Kilogramm, ein Kater kann 6,5 bis 10 Kilogramm wiegen.

Besonders bemerkenswert: an und in den Ohren dieser Katzen befinden sich immer niedliche Büschel. Und zwischen den Zehen befinden sich ebenfalls Haarbüschel.

Das Fell einer Norwegischen Waldkatze

Diese Rasse hat ein halblanghaariges Fell mit einer flauschigen und wasserabweisenden Unterwolle. Im Winter zeigt sich diese Rasse von ihrer besten Seite – dann sind der sonst schon buschige Schwanz und das Halsband besonders voll und dick. Das Fell der Norwegischen Waldkatze gibt es in vielen verschiedenen Farben und Mustern. Es gibt gestreifte Norweger, aber auch marmorierte und gefleckte. Für den Rassestandard sind nur die Farben zimt, lila und rehbraun nicht zugelassen.

Der Charakter einer Norwegischen Waldkatze

Norwegische Waldkatzen sind mutig und haben vor nichts Angst. Es sind zähe Tiere. Anderseits sind sie ebenfalls äußerst entspannt und haben einen freundlichen und ruhigen Charakter. Das macht sie zu idealen Mitbewohnern. Sie verstehen sich gut mit anderen Haustieren, ihren Besitzern und auch mit Kindern.

Sie ist ein wirklich schöne und angenehme Mitbewohner, denn Norwegische Waldkatzen sind bis ins hohe Alter aktiv, verspielt und neugierig. Sie haben keine Angst vor neuen Menschen, sondern finden sie sehr interessant. Sie sind in der Regel immer neugierig auf Besucher und Neues.

Spaßfact: Norwegische Waldkatzen fühlen sich im Wasser sehr wohl, so dass man ihnen das Schwimmen beibringen könnte. Frag auf jeden Fall aber zuerst deinen Tierarzt um Rat!

Die Pflege und Haltung von Norwegischen Waldkatzen

Das halblange Fell der Norwegischen Waldkatze ist leicht zu pflegen. Ein gründliches Bürsten einmal pro Woche wird sehr geschätzt und verhindert lästiges Verfilzen. Beim Fellwechsel ist es gut, das Fell täglich zu bürsten. Dies ist die beste Methode, um die losen Haare aus dem Unterfell zu entfernen.

Weil Norwegische Waldkatzen so verspielt und neugierig sind, ist es gut, jeden Tag mit ihr zu spielen. Das verhindert Langeweile und hält die Katze gesund und glücklich. Vorzugsweise sollten sie mehrmals am Tag mit Bällen, Mäusen und Federn animiert werden. Grundsätzlich ist es aber eigentlich egal, womit man spielt, denn Norwegische Waldkatzen lieben alles! Es ist nur wichtig, dass sie animiert wird.

Ein Kratzbaum ist ebenfalls ein Muss, denn es liegt in der Natur der Katzen, zu klettern und zu wetzen. Und sie lieben es, auf einem hohen Platz zu sitzen. Achte aber darauf, dass du einen Kratzbaum wählst, der speziell für Norwegische Waldkatzen geeignet ist. Norweger sind größer und schwerer als andere Katzenrassen und brauchen einen Kratzbaum, der stabil und aus robustem Material gefertigt ist.

Selbstverständlich gilt aber auch hier, dass man sich um eine Norwegische Waldkatze genauso kümmern wie um jede andere Katze auch:

  • reichlich frisches Wasser bereitstellen
  • Futter, das zur Rasse passt
  • stets mehrere saubere Katzentoiletten bereitstellen
  • auf Föhe hin untersuchen und eventuelle Wurmkuren (in Absprache mit dem Tierarzt)
  • lass deine Katze chippen
  • regelmäßige Kontrolle der Zähne und Krallen
  • und wenn du siehst, dass es deiner Katze nicht gut geht, suche sofort deinen Tierarzt auf

Krankheiten und Störungen bei Norwegischen Waldkatzen

Eine Norwegische Waldkatze kann – wie jede andere Katze oder Rasse auch – mal krank werden. Aber nur Norwegische Waldkatzen können die seltene Krankheit GSD IV bekommen. Kätzchen mit dieser Krankheit werden sofort tot geboren. Andernfalls treten die ersten Anzeichen dieser Krankheit um den 5. Lebensmonat auf.

GSD IV erkennt man an Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht, Wachstumsverzögerung, Muskelschwäche, schlechter Ernährung, Lethargie, Abmagerung und übermäßigem Trinken, Urinieren und Schlafen. Leider ist diese Krankheit unheilbar, und die Euthanasie ist oft die humanste Lösung. Wenn du den Verdacht auf diese Krankheit hast, suche sofort deinen Tierarzt auf.

Wie alt werden Norwegische Waldkatzen?

Norwegische Waldkatzen können recht alt werden – die durchschnittliche Lebenserwartung liegt zwischen 14 und 16 Jahren. Bedenke dies, wenn du dich für ein niedliches Kätzchen entscheidest. Du gehst eine wundervolle Beziehung für viele viele Jahre ein und sowohl ein niedliches kleines Kätzchen als auch eine große Katze benötigen Aufmerksamkeit und gute Pflege.

Du möchtest eine Norwegische Waldkatze kaufen?

Du möchtest eine Norwegische Waldkatze? Erkundige dich bei den nationalen Rassezuchtverbänden nach guten und anerkannten Züchtern. Dann kannst du sicher sein, eine Katze aus guter Herkunft zu haben und eine glückliche und gesunde Katze zu bekommen. Denn natürlich kauft man eine Katze niemals auf irgendwelchen Marktplätzen oder illegalen Züchtern. 

Haftungsausschluss: wir von Petrebels sind keine Ärzte, Tierärzte oder Verhaltensforscher. Alle Inhalte, Informationen und Tipps in diesem Blog sollen dich inspirieren und haben einen rein informativen Charakter. Wenn deine Katze Beschwerden und Probleme hat, suche unbedingt einen Tierarzt oder Verhaltensforscher auf.

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