Alles was du über die Savannah-Katze wissen solltest

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Savannah op Cityview 195

Bist du auf der Suche nach einer aktiven und neugierigen Katze, die mit dir „spricht“? Dann könnte eine Savannah das Richtige für dich sein. Aber Vorsicht, diese Rasse ist nicht für jeden geeignet. Neugierig? Hier kannst du alles über diese besondere Katzenrasse lesen.

Herkunft der Savannah-Katze

Diese Katzenrasse ist heute sehr beliebt, aber es gibt sie schon seit etwa dreißig Jahren – ein Züchter aus Amerika kreuzte 1986 erstmals eine Siamkatze mit einem Servalkater. Und damit war die erste Savannah-Katze geboren. Eine sehr schöne Katze, die Ende der neunziger Jahre bei Züchtern sehr beliebt wurde. Und 2001 erkannte die TICA (The International Cat Association) die Savannah zum ersten Mal als neue Katzenrasse an.

Woher kommt der Name Savannah?

Eine Savannah ist eine Kreuzung zwischen einer domestizierten Hauskatze und einer Wildkatze. Man kennt dies auch als eine Hybridkatze. In diesem Fall ist die Wildkatze ein Serval – eine wunderschöne Katze, die in freier Wildbahn in den afrikanischen Savannen lebt. Und weil die Savannah viele Merkmale ihrer robusten Vorfahrin aufweist – sie ist groß und hat das gleiche gefleckte Fell – hat sie den schönen Namen Savannah erhalten.

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Das Aussehen einer Savannah

Savannahs sind, da sie vom Serval abstammen, größer als gewöhnliche Hauskatzen. Sie wiegen zwischen vier und sieben Kilo, sind schlank, muskulös und athletisch gebaut. Ihre Hälse sind lang, ebenso wie ihre Beine. Der Schwanz einer Savannah ist nicht sehr lang, aber er ist dick und hat eine schöne abgerundete Spitze.

Der Kopf einer Savannah ist im Vergleich zu ihrem beeindruckenden Körper recht klein. Er hat die Form eines Dreiecks mit zwei schön großen und aufrechten Ohren. Und manche Savannahs haben auch sehr niedliche kleine Federn, die aus den Ohren herauswachsen.

Das Fell und Charakter einer Savannah

Das Fell einer Savannah ist hart. Er ist kurz, fühlt sich etwas grob an und hat eine volle Struktur. Nur Savannahs mit deutlichen Flecken (Dots) auf dem Fell entsprechen dem Rassestandard. Was die Farben betrifft, so gibt es viele Möglichkeiten. Denken Sie an schwarz/braun getupft, silber getupft, melanistisch und schwarz/smoke.

Funfact: obwohl das Fell etwas grob ist, fühlen sich die Flecken sehr weich an. Genau wie die Grundierung.

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Der Charakter einer Savannah

Um etwas über den Charakter einer Savannah zu erfahren, ist es gut, zunächst etwas über die verschiedenen Generationen zu erzählen, in denen diese Katzenrasse gezüchtet wird. Dies hat einen großen Einfluss auf den endgültigen Charakter der Katze.

Gezüchtete Jungtiere werden oft mit dem Buchstaben „F“ und einer Nummer gekennzeichnet. Ein F1-Savannah-Kätzchen stammt direkt von einer Kreuzung zwischen einem wilden Serval und einer Hauskatze ab. Eine F1 ist daher oft groß und hat viele der wilden Merkmale einer Serval.

Danach, gibt es Savannahs eines Typs F2 bis z.B. F4. Je höher die Zahl, desto weiter ist die Savannah vom Serval entfernt. Sie wird also eher den Charakter einer Hauskatze haben. Das solltest du bedenken, wenn du dir eine Savannah zulegen möchtest. Denn bei anderen kleinen Haustieren oder Kindern im Haus kann eine ruhige Katze mit wenig Jagdtrieb vielleicht die bessere Alternative sein.

Aber nun zurück zum Charakter einer Savannah.

Savannahs sind freundliche Wesen und sozial gegenüber Menschen, anderen Katzen und Hunden. Und sie sind ihren Besitzern gegenüber sehr loyal. Sie sind gerne in ihrer Nähe und folgen ihnen überallhin. Eine Savannah hat viel Energie und braucht daher viel Platz. Ein großes Haus mit einem geräumigen Außenbereich ist daher eine Voraussetzung, wenn du eine Savannah haben möchtest.

Spaßig: die meisten Savannahs können an der Leine geführt werden und gehen gerne mit ihren Besitzern zum Beispiel in den Wald.

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Die Pflege einer Savannah

Das Fell der Savannah ist leicht zu pflegen. Sie verlieren weniger Haare als normale Katzen und müssen daher nicht so oft gebürstet werden – einmal im Monat ist völlig ausreichend. Übrigens lieben sie das Bürsten normalerweise.

Es ist nicht sehr kompliziert, Savannahs zu füttern – sie fressen fast das Gleiche wie normale Hauskatzen. Hochwertige Kroketten und Nassfutter und ab und zu ein Leckerli. Allerdings benötigt diese Katzenrasse zusätzliches Futter, um ihre Muskeln und Knochen zu stärken. Daher sollte ihre tägliche Mahlzeit durch frisches Fleisch von guter Qualität ergänzt werden.

Und außerdem pflegt man eine Savannah wie jede andere Katze auch. Liebe und genügend Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit sind natürlich unverzichtbar. Dazu gehören ausreichend Trinknäpfe mit frischem Wasser, vorbeugende Entfettung, Entwurmung und natürlich immer schöne Katzentoiletten. Und natürlich sollten ihre Zähne und ihr allgemeiner Gesundheitszustand jedes Jahr vom Tierarzt überprüft werden.

Savannahs haben eine Menge Energie und müssen diese auch nutzen können. Wie bereits erwähnt, ist ein großer Außenbereich empfehlenswert, ebenso wie ein regelmäßiger langer Spaziergang an der Leine. Aber Savannahs brauchen auch zu Hause eine Herausforderung. Sorgen Sie dafür, dass genügend Spielzeug vorhanden ist, und nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrer Katze zu spielen. Ein kleiner, einfacher Kratzbaum ist für eine Savannah nicht ausreichend. Wählen Sie daher immer einen Kratzbaum, der speziell für Savannahs geeignet ist. Hier können sie jeden Tag spielen.

Krankheiten und Befindlichkeiten bei Savannahs

Diese Katzenrasse kann als sehr stark und gesund bezeichnet werden – es gibt nur wenige oder gar keine erblichen Störungen oder Krankheiten bei Savannahs. Dennoch sollten Sie immer ein Auge auf die Gesundheit deiner Katze haben, vor allem, wenn sie älter wird. Diabetes, Arthritis, Blasenentzündung, Krebs und Nierensteine können bei jeder Katze vorkommen.

Wie alt wird eine Savannah?

Da diese Katzen so robust und kräftig sind, ist auch ihre Lebenserwartung hoch. Eine Savannah kann bis zu 20 Jahre alt werden. Und das ist natürlich sehr schön, aber es ist etwas, worüber man nachdenken sollte, wenn man ein so niedliches Kätzchen bei sich aufnimmt. Aus Savannah-Kätzchen werden schließlich große Katzen, die Pflege und Aufmerksamkeit brauchen.

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Für wen ist eine Savannah geeignet?

Eine Savannah vom Typ F1 stammt, wie bereits erwähnt, direkt von einem Serval ab. Es sind sehr schöne Katzen, aber sie sind wilder als gewöhnliche Hauskatzen. Savannahs dieses Typs sind unserer Meinung nach nicht geeignet für:

  • Kleine, beengte Wohnflächen
  • Wenig bis kein Außenbereich
  • Menschen, die häufig für längere Zeit von zu Hause weg sind
  • Menschen, die keine Zeit für angemessene Pflege und Betreuung haben

Wenn du dich für eine Savannah-Katze des Typs F4 entscheidest, entscheidest du dich für einen Charakter, der der einer gewöhnlichen Hauskatze gleicht. Dann ist es auch kein Problem, wenn die Wohnung vielleicht etwas kleiner ist, oder man tagsüber arbeiten ist oder keinen Außenwohnbereich hat. Aber man sollte sich immer Zeit für die Pflege und viel Zeit zum Kuscheln und Zuwendungen nehmen!

Eine Savannah kaufen

Wenn du der Meinung bist, dass eine Savannah das Richtige für dich ist, dann kannst du auch ohne Bedenken ein Savannah-Kätzchen kaufen. Wir empfehlen, dies immer bei einem offiziellen und anerkannten Züchter zu machen, der Mitglied in einem Zuchtverband ist. Denn dann kannst du sicher sein, dass du eine gesunde und glückliche Katze aus guten Händen kaufst.

Evelyne hat 12 Savannah-Katzen und erzählt uns alles darüber in unserer Katzensprechstunde!

Haftungsausschluss: Wir von Petrebels sind keine Ärzte, Tierärzte oder Verhaltensforscher. Alle Inhalte, Informationen und Tipps in diesem Blog sollen dich inspirieren und haben einen rein informativen Charakter. Wenn deine Katze Beschwerden und Probleme hat, suche unbedingt einen Tierarzt oder Verhaltensforscher auf.

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