Deine Katze sieht eher aus wie Garfield als wie ein schlanker Tiger? Dann ist es Zeit zu handeln! Hier erfährst du, wie du Übergewicht bei deiner Katze erkennst, was du dagegen tun kannst und wie du ihr beim sicheren Abnehmen hilfst.

Auf dieser Seite liest du:
- Wann deine Katze eine Diät braucht
- Warum Katzen dick werden
- Wie du deiner Katze beim Abnehmen hilfst (und welches Diätfutter geeignet ist)
- Warum deine Katze ständig Hunger hat
- Was ein gesundes Gewicht für Katzen ist
- Wie Spielen beim Abnehmen hilft (und warum ein Kratzbaum so wichtig ist)
- Was du tun kannst, wenn deine Katze das Diätfutter nicht mag
- Alles Wichtige noch einmal zusammengefasst
1. Wann sollte deine Katze eine Diät machen?
Übergewicht bei Katzen wird immer häufiger. Auch wenn eine rundliche, kuschelige Katze süß wirkt – Übergewicht ist alles andere als harmlos. Dicke Katzen haben ein deutlich höheres Risiko für Gesundheitsprobleme, Diabetes und Gelenkschmerzen.
Wenn deine Katze zunimmt oder zu schwer ist, solltest du immer zuerst zum Tierarzt gehen. Er kann das Gewicht prüfen, feststellen, ob deine Katze zu dick ist, und dir helfen, einen sicheren Abnehmplan aufzustellen. Denn zu schnelles Abnehmen kann für Katzen lebensgefährlich sein.
(Quellen: Cornell Feline Health Center und Handbuch für eine glückliche Katze – Liesbeth Puts)
2. Warum wird eine Katze dick?
Wenn deine Katze dicker wird, gibt es dafür eine oder mehrere Ursachen. Meist sind sie ganz einfach:
- Deine Katze frisst zu viel
- Sie bekommt nicht das richtige Futter
- Sie bewegt sich zu wenig
- Ihr ist langweilig
Jede Katze kann übergewichtig werden – besonders Wohnungskatzen. Sie verbrennen weniger Energie, essen aber oft genauso viel (oder sogar mehr) als Freigänger. Dazu kommen Leckerlis, und das Ergebnis ist schnell klar: die Katze wird zu dick.
Tipp: Hast du eine Wohnungskatze? Schenk ihr ein Katzenmöbelstück – das hilft gegen Langeweile und Übergewicht!
Auch Alter und Hormone spielen eine Rolle. Nach einer Kastration verlangsamt sich der Stoffwechsel, der Appetit bleibt aber gleich. Und ja, manche Katzen essen aus Langeweile – genau wie wir. (Quelle: icatcare.org)
3. Wie kann deine Katze gesund abnehmen (und welches Diätfutter ist gut)?

Katzen müssen langsam und gesund abnehmen. Füttere also nicht plötzlich deutlich weniger – das kann gefährlich sein. Frag lieber deinen Tierarzt um Rat. Diese Tipps helfen zusätzlich:
So nimmt deine Katze sicher und verantwortungsvoll ab:
Achte darauf, dass das Diätfutter auf die Bedürfnisse deiner Katze abgestimmt ist.
Wähle ein Futter mit weniger Fett und mehr Eiweiß oder reduziere leicht die Portionen – aber niemals beides gleichzeitig.
Verteile die Mahlzeiten über den Tag. Katzen, die öfter kleine Portionen bekommen, sind aktiver und verbrennen mehr Energie.
Gib öfter Nassfutter – das enthält mehr Feuchtigkeit, weniger Kalorien und macht schneller satt.
Verwende Futterbälle oder Futterpuzzle, damit deine Katze sich beim Fressen mehr bewegt – das macht Spaß und hilft beim Abnehmen.
Verwöhne sie nicht mit zu vielen Snacks – und wähle immer gesunde Katzenleckerlis.
Gewöhne deine Katze langsam an das Diätfutter, indem du es schrittweise mit dem alten Futter mischst.
Extra-Tipp: Du hast mehrere Katzen? Dann kann Diätfutter zur Herausforderung werden. Überlege, einen Futternapf mit Chip-Erkennung zu nutzen – so stellst du sicher, dass jede Katze nur ihr eigenes Futter frisst und du siehst genau, wie viel sie isst.
4. Warum hat deine Katze ständig Hunger?
Katzen lieben Essen – und manche bekommen einfach nie genug davon. Wenn deine Katze ständig Hunger hat, kann das auch andere Ursachen haben:
- Ihr ist langweilig
- Sie ist gestresst
- Sie hat ein medizinisches Problem, z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion
Wenn deine Katze plötzlich viel mehr frisst oder ständig Hunger hat, solltest du den Tierarzt aufsuchen. Ist gesundheitlich alles in Ordnung, helfen diese Tipps:
- Füttere zu festen Zeiten
- Gib nicht zu viele Snacks
- Mache das Fressen spannender – z. B. mit Futterpuzzles, Schnüffelteppichen oder Futterbällen
5. Was ist ein gesundes Gewicht für Katzen?
Das ideale Gewicht hängt von vielen Faktoren ab – Rasse, Größe, Alter und Geschlecht. Eine durchschnittliche Hauskatze wiegt etwa 3,5 bis 5 Kilo. Ist 7 Kilo also zu viel? Ja, für die meisten Katzen schon. Große Rassen wie Maine Coons können dagegen 7–9 Kilo wiegen, ohne übergewichtig zu sein. Wenn du unsicher bist, frag deinen Tierarzt.
6. Warum Spielen beim Abnehmen hilft
Wenn eine Katze weniger frisst, wird sie manchmal träge – dabei ist Bewegung beim Abnehmen besonders wichtig. So bringst du sie spielerisch in Schwung:
- Gönn deiner Katze einen schönen Kratzbaum oder eine Katzenwand – das fördert Bewegung, Klettern und Spielen und unterstützt beim Abnehmen.
- Spiel drei Mal täglich etwa fünf Minuten mit deiner Katze – z. B. mit einer Spielangel, einer Spielmaus oder einem Ball.
- Verstecke oder wirf Trockenfutterstücke durch den Raum, damit deine Katze aktiv danach suchen muss.
7. Was tun, wenn deine Katze das Diätfutter nicht mag?
Dass Katzen „schon essen, wenn sie hungrig sind“, ist ein Mythos. Viele sind wählerisch – riecht oder schmeckt das Futter anders, verweigern sie es. Manche Katzen hungern sich sogar selbst, wenn sie das neue Futter nicht mögen.
Katzen müssen jeden Tag essen. Frisst deine Katze länger als 24 Stunden nichts, ist das gefährlich. Vielleicht schmeckt das neue Futter nicht – oder es liegt etwas anderes vor. Ruf in jedem Fall deinen Tierarzt an, denn langes Fasten kann zu einer lebensgefährlichen Fettleber führen.
8. Alles noch einmal zusammengefasst
- Wenn deine Katze zu dick ist, geh zuerst zum Tierarzt.
- Wähle hochwertiges Diätfutter und mische es langsam unter das gewohnte Futter.
- Füttere zu festen Zeiten – auch Snacks.
- Schenke deiner Katze einen Kratzbaum oder eine Kratztonne.
- Spiel täglich mit deiner Katze.
- Hab Geduld – kleine Schritte wirken am besten.
Eine zu dicke Katze ist keine gemütliche Katze – sondern eine ungesunde. Hilf ihr beim Abnehmen! Und wenn deine Katze schlecht trinkt, gönn ihr einen Trinkbrunnen – das fördert das Trinken, hält sie besser hydriert und gesünder.
Disclaimer
Petrebels ist kein Tierarzt oder Verhaltensexperte: Alle Inhalte, Informationen und Tipps auf dieser Seite dienen ausschließlich der Inspiration und Information. Wenn deine Katze gesundheitliche Probleme hat oder du dir unsicher bist, wende dich bitte immer an einen Tierarzt oder Verhaltenstherapeuten.