Die Ragdoll – ein echter Knuffelexperte

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Weiße Ragdoll auf der Treppe

Bist du auf der Suche nach einer geselligen und verspielten Katze, die gut mit Kindern und anderen Haustieren zurechtkommt? Dann könnte eine Ragdoll genau das Richtige sein! Diese „Stoffpuppe“ hat ein weiches Fell und sobald man die Katze trägt, entspannt sie sich sofort. Lies weiter und lass dich von ihren strahlend blauen Augen und ihrem schönen, flauschigen weißen Fell verzaubern!

Die Entstehung der Ragdoll

Die Ragdoll wurde erstmals in den 1960er Jahren gezüchtet. Eine Dame namens Ann Baker aus Kalifornien verliebte sich in den Charakter eines Wurfes sehr sanfter Kätzchen und kreuzte sie später mit einem Angorakatze. Das Ergebnis ihres Zuchtprogramms war eine außergewöhnliche neue Katzenrasse: die Ragdoll. Große Katzen mit schönen blauen Augen und einem halblangen, seidigen Fell.

Woher kommt der Name Ragdoll?

Ann Baker nannte die Rasse wegen ihres Charakters Ragdoll. Denn sobald man eine Katze dieser Rasse in den Arm nimmt, entspannt sie sich sofort, wie eine Stoffpuppe. Diese Katzen lieben es also, auf den Arm genommen und gestreichelt zu werden.

Ragdolls auf Petrebels-Kratzbäumen
Maine Coon 117 – Charlotte 134

Das Aussehen der Ragdoll

Ragdolls sind große und muskulöse Katzen. Die Männchen erreichen ihr volles Gewicht um ihr drittes Lebensjahr und wiegen zwischen fünf und zehn Kilo. Weibchen bleiben kleiner, sie wiegen etwa drei bis sechs Kilo. Der Schwanz dieser Katzen ist lang und flauschig. Genau wie ihr Fell, das halblang und wunderbar weich ist.

Das Fell der Ragdoll

Ragdolls haben viele verschiedene Farben, Zeichnungen und Muster. Gut zu wissen: ein Ragdoll-Kätzchen wird komplett weiß geboren. Das Fell färbt sich erst nach zwei bis drei Wochen, und erst wenn die Katze ausgewachsen ist – etwa im dritten Lebensjahr – ist die Fellfarbe voll ausgebildet und fertig. Und dann ist diese Katze wirklich wurnderschön!

Die Ragdoll wird in diesen Farben gezüchtet

blue – stahlblau, mit grauen „Pads“ an den Füßen

chocolate – schönstes schokoladenbraun

Seal – dunkelbraun mit schwarzen Punkten (Maske/Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz)

Red – tortiepoint, rote Schildpattzeichnung bei männlichen Ragdolls

Crème – wie Rot (red), aber heller in der Farbe

Lilac – helles stahlblau mit violettem Schimmer

Ragdoll draußen im Garten

Und mit diesen Mustern

Colourpoint – das Fell am größten Teil des Körpers ist hell, meist cremefarben. An der Brust auch. Die Maske (Kopf), die Ohren, der Schwanz und die Pfoten sind farbig. Ragdolls mit diesem Muster haben kein wirklich weißes Fell.

Mitted – die Pfoten dieser Ragdolls sind gefärbt und sehen aus wie kleine Handschuhe. Die Punkte sind auch farbig. Man kann eine Mitted-Ragdoll von einer Colorpoint unterscheiden, weil die Vorderbeine weiße Stulpen und die Hinterbeine weiße Stiefel haben. Und vom Kinn bis zum Beginn des Schwanzes verläuft ein schöner weißer Streifen. Auch ein weißer Fleck auf der Nase kommt vor.

Bi-colour – diese Ragdolls haben ein umgekehrtes weißes V auf dem Kopf, das von der Stirn entlang der äußeren Augenwinkel über die Wangen bis zum Kinn verläuft. Die Maske auf ihrem Gesicht ist farbig, genau wie ihr Schwanz und ihre Ohren. Ihre Vorderbeine sind bis zu den Ellenbogen und ihre Hinterbeine bis zur Schwanzansatzlinie weiß. Die Rückseite ist in der Regel eine Nuance heller als die Spitzen. Besonders süß: die Fußsohlen und die Nase sind rosa.

Der Charakter einer Ragdoll

Ragdolls sind ideale Hausgenossen, denn sie sind gesellig und kommen mit allen gut aus – natürlich mit ihren Besitzern, aber auch mit Kindern, anderen Haustieren und Besuchern. Das liegt daran, dass sie so ruhig, robust und entspannt sind. Sie können Veränderungen verkraften und sich leicht anpassen.

Ragdolls fühlen sich wohl, wenn sie immer drinnen gehalten werden, aber auch in einem geschlossenen Garten oder auf einer sicheren Terrasse. Da es sich um so schöne Katzen handelt, ist es besser, sie nicht ohne Aufsicht draußen zu lassen.

Diese Rasse ist anhänglich. Das merkt man daran, dass sie ihren Besitzern eng folgen und sich gerne kraulen und streicheln lassen. Und sie bleiben lange Zeit neugierig und verspielt.

Weiße Ragdoll mit braunen Farbpunkten im Gras

Die Pflege einer Ragdoll?

Das Fell der Ragdoll ist halblang. Man könnte meinen, dass das Fell dieser Rasse sehr viel Pflege braucht, aber so schlimm ist es nicht. Ein paar Mal pro Woche mit einer guten Bürste oder einem Kamm zu bürsten, ist ausreichend.

Mit dem Essen muss man ein bisschen vorsichtig sein. Da diese Rasse von Natur aus zu etwas Übergewicht neigt, muss das Futter gut dosiert werden. Dies wird dazu beitragen, dass sie nicht übergewichtig werden.

Wie bereits erwähnt, ist eine Ragdoll sehr entspannt. Das bedeutet auch, dass er nicht sehr aktiv ist. Aber diese Rasse ist neugierig und verspielt. Und sie brauchen eine tägliche Herausforderung. Tägliches Spielen ist also angesagt und mache es ab und zu besonders spannend – variiere die Art des Spielzeugs, verschiebe den Kratzbaum und lasse sie für ihr Futter arbeiten, indem du es versteckst oder in einen leeren Eierkarton legst.

Kümmern muss man sich um die Ragdoll wie um jede andere Katze auch. Gutes Futter, saubere Katzentoiletten, ausreichend Trinknäpfe mit frischem Wasser, Anti-Floh-Kur, Entwurmen und Chippen sind immer wichtig. Auch die Zähne und der allgemeine Gesundheitszustand sollten mindestens einmal im Jahr vom Tierarzt überprüft werden.

Außerdem brauchst du einen Kratzbaum, der für Ragdolls geeignet ist. Da diese Katzen viel größer und schwerer sind als andere Rassen, brauchen sie einen Kratzbaum, der stabil und hoch ist, nicht umfallen kann und aus robustem Material besteht.

Krankheiten und Beschwerden

Jede Katze kann krank werden, auch eine Ragdoll. Diese Rasse ist besonders anfällig für Blasenentzündungen und Blaseninfektionen. Beobachte also immer genau sein Urinierverhalten. Außerdem muss man bei dieser Rasse besonders auf schwere Erbkrankheiten achten. Nierenversagen aufgrund von Blasenentzündungen (PKD) und Herzversagen (HCM) treten bei Ragdolls häufiger auf. Genau wie bei Basalzell- und Mastzelltumoren. Kontrollieren Sie daher regelmäßig die Haut deiner Katze.

Wie alt wird eine Ragdoll?

Ragdolls haben ein langes Leben – sie können bis zu zwölf bis siebzehn Jahre alt werden! Das ist natürlich sehr schön, aber das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man diese Katzenrasse kauft. Aus dem niedlichen Kätzchen wird irgendwann eine große Katze, die gut versorgt werden muss. Und vor allem: viel Liebe und Aufmerksamkeit braucht!

Vier Ragdoll-Kätzchen

Eine Ragdoll kaufen

Wenn du eine Rassekatze möchtest, sollte ein anerkannter, seriöser Züchter deine erste Wahl sein. Kaufe niemals auf irgendeinem Marktplatz oder „Hobbyzüchter“. Sie beuten die Mutterkatzen oft aus und kümmern sich nicht gut um sie – diese Leute züchten nur für Geld und nicht aus Liebe zur Rasse. Die Kätzchen, die von dort kommen, sind oft nicht gesund. Möchtest du eine Ragdoll mit Stammbaum? Dann kaufe deine Katze auf jeden Fall bei einem Züchter, der Mitglied in einem Zuchtverband ist. Informiere dich rechtzeitig darüber, wann und wo du deine Ragdoll kaufen möchtest.

Disclaimer:
Wir von Petrebels sind keine Ärzte, Tierärzte oder Verhaltensforscher. Alle Inhalte, Informationen und Tipps in diesem Blog sollen dich inspirieren und haben einen rein informativen Charakter. Wenn deine Katze Beschwerden und Probleme hat, suche unbedingt einen Tierarzt oder Verhaltensforscher auf.

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