Putzen und reinigen

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Wie oft reinigen sich Katzen und warum?

Katzen reinigen sich oft, sehr oft. Und das ist ganz normal für sie. Katzen schlafen 16 Stunden am Tag, fressen gelegentlich und ziehen eine Runde ums Haus. Und den Rest der Zeit machen sie sich sauber oder andere Katzen im Haus oder sogar ihre Besitzer. Erkennst du da deine Katze wieder? Das ist gut, denn dann hast du eine supergesunde Katze, denn eine „Waschkatze“ ist sozial und vor allem aber sehr sauber. Ich habe mich immer gefragt, warum Katzen dies tun. Das erzählen wir hier in diesem Blog.

Wie oft reinigen sich Katzen?

Wir Menschen duschen etwa zehn Minuten am Tag. Eine Katze verbringt sehr viel mehr Zeit mit Hygiene, etwa anderthalb Stunden pro Tag. Wenn du nach deiner Katze suchst, hast du guten Chancen, dass sie sich irgendwohin zurückgezogen hat und sich putzt.

Tipp: am besten lässt du deine Katze in Ruhe, damit sie sich schön sauber machen kann. Sie lässt sich nur ungern dabei stören.

Kleine Wäsche, große Wäsche

Katzen machen sich selbstverständlich nicht 1,5 h am Stück sauber. Das wird in verschiedenen Intervallen gemacht und in unterschiedlicher Intensität. Manchmal ist es die große Wäsche mit Vorwäsche und Hauptwaschgang, manchmal nur das Schnellprogramm, zum Beispiel nach dem Fressen oder wenn sie auf dem Katzenklo war. Oder aber auch, wenn das Fell nass geworden ist oder du sie gestreichelt hast.

Ein kleiner „Waschzwang“ ist für Katzen ganz normal! 

Warum putzen Katzen sich?

Dafür gibt es zwei Gründe. Zunächst einmal mögen Katzen einfach gute Hygiene. Und darüber hinaus lieben sie ihren eigenen Geruch – dieser gibt ihnen ein angenehmes und sicheres Gefühl. Wenn deine Katze beispielsweise beim Tierarzt war, wird sie sich gründlich reinigen um sich den fremden, unangenehmen Geruch wegzuputzen. Oder wenn du mit deiner Katze gekuschelt und dabei Parfüm an dir hattest, wird sie das Gleiche tun.  Katzen möchten so wieder ihren Eigengeruch wiedergewinnen, denn dieser ist ihr vertraut und gibt ihr Sicherheit.

Auch um Freunde zu finden

Die Katzenhygiene hat auch eine soziale Funktion. Ein sich gegenseitiges sauber lecken ist ein Zeichen von Zuneigung – sie teilen den Duft des anderen und das schafft eine gute Beziehung. Aber auch einige Katzenbesitzer werden von auch saubergeschleckt und dies ist ein großes Kompliment! Wenn deine Katze deine Hände oder Haare leckt, ist das aus reiner Liebe. Und eine Katze, die sich ausgiebig auf deinem Schoß oder in deiner Nähe reinigt, fühlt sich bei dir einfach sicher und geborgen. Ist das nicht süß?!

Aus Scham oder Unbehagen

Ich bin sicher, du hast auch schon einmal beobachtet, wie deine Katze auf etwas springen will oder etwas greifen will und es nicht richtig klappt. Sie will vielleicht ein Spielzeug fangen, aber auch das klappt nicht.  Wohlmöglich fühlt deine Katze dann so etwas wie Scham oder sie fühlt sich sichtbar unwohl deswegen. Als Folge fängt sie an, sich zu putzen. Das ist eine völlig normale Reaktion. Du kannst das Putzverhalten auch beobachten, wenn du mal etwas strenger mit ihr gesprochen hat, weil sie etwas angestellt hat. Dann sucht sie sich Ablenkung oder ignoriert dich einfach und fängt an sich zu reinigen. Alles kein Problem – nur allzu katzisch.

Wenn du aber meinst, dass deine Katze sich permanent putzt, wohlmöglich immer an der gleichen Stelle, dann solltest du dir das genauer ansehen. Sind da kahle Stellen im Fell oder hat sie sich vielleicht sogar wund geleckt? Wenn dies der Fall ist, könnte mit deiner Katze etwas nicht in Ordnung sein und du solltest dich an einen Tierarzt wenden.

Disclaimer

Wir von Petrebels sind keine Tierärzte oder Verhaltensforscher. Alle Inhalte, Informationen und Tipps in diesem Blog sollen dich inspirieren und haben einen rein informativen Charakter. Wenn deine Katze Beschwerden und Probleme hat, suche unbedingt einen Tierarzt oder Verhaltensforscher auf.

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