11 Tipps, um ängstlichen Katzen zu helfen

11 Tipps, um ängstlichen Katzen zu helfen

Hast du eine verängstigte oder schreckhafte Katze? Natürlich möchtest du, dass sich dein plüschiger Freund bei dir sicher und geborgen fühlt. Aber es gibt auch sehr schreckhafte und ängstliche Katzen. Hier sprechen wir über ängstliches Katzenverhalten und geben 11 Tipps, wie man einer dieser Katze helfen kann.

Genau wie Menschen haben auch Katzen unterschiedliche Charaktere. Eine Katze hat vor nichts Angst, eine andere hat vor allem Angst. Letzteres ist an sich nichts Besonderes, denn Katzen lassen sich leicht erschrecken. Aber wenn eine Katze ständig Angst hat, sich den ganzen Tag verkriecht und sich nicht streicheln lässt, dann stimmt etwas nicht. Hier solltest du herausfinden, ob du deiner Katze helfen kannst, ruhiger und zutraulicher zu werden.

Wie das geht, werden wir später in diesem Blog erklären. Doch zunächst werden wir dir etwas über die Ursachen von Katzenverhalten erzählen und darüber, wie sie die Welt erleben. Das wird dir helfen zu verstehen, wie du deiner Katze wohlmöglich helfen kannst.

Ursachen für furchtsames und ängstliches Verhalten bei Katzen

Charakterliche Vererbung

Genau wie Menschen können auch Katzen Charaktereigenschaften von ihren Eltern erben. Wenn also die Mutter oder der Vater einer Katze ein ängstliches Grundverhalten zeigt, ist es wahrscheinlich, dass auch deine Katze dann einen ängstlichen Charakter hat.

Unangenehme Erfahrungen in der Vergangenheit

Katzen erinnern sich an unangenehme Erfahrungen. Wenn zum Beispiel der Staubsauger deine Katze einmal erschreckt hat, wird sie ihn vielleicht immer fürchten. Und wenn eine Katze in einem früheren Stadium ihres Lebens von einem Menschen schlecht behandelt wurde, ist es wahrscheinlich, dass es ihr für immer schwer fallen wird, Menschen zu vertrauen. Deine Katze hat gelernt, dass Menschen gefährlich sind.

Nicht sozialisiert

Es ist wichtig, dass Kätzchen in den ersten acht Wochen ihres Lebens mit Menschen, anderen Tieren und den Geräuschen eines normalen Haushalts in Kontakt kommen. So lernen sie, was „normal“ und harmlos ist. Aber bei Kätzchen, die als Streuner aufwachsen, ist das anders. Sie haben nicht gelernt, dass man Menschen vertrauen kann und werden sich in einem Haushalt nicht sicher fühlen. Hier können aber im schlimmsten Fall Verhaltensberater und/oder Gastfamilien helfen, auch ältere Katzen zu sozialisieren. Dies ist immer mit Hingabe und Geduld verbunden.

Dies sind die drei Hauptgründe, warum manche Katzen ängstlich sind. Aber es ist auch wichtig zu wissen, wie Katzen die Welt erleben. Und wie sie Geräusche und neue Menschen erleben.

So erlebt eine Katze die Welt

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wie gut Katzen hören können. Eine junge Katze kann bis zu fünfmal besser hören als ein Mensch. Mit anderen Worten: ein Geräusch, das wir hören, hört eine Katze fünfmal lauter. Ein normales Haushaltsgeräusch – wie das eines Staubsaugers, eines weinenden oder schreienden Kindes, laute Musik oder etwas, das auf den Boden fällt – ist daher für eine Katze viel lauter als für uns. So ist es nicht verwunderlich, dass Katzen leicht erschrecken oder laute Geräusche als unangenehm empfinden.

Katzen sind naturgemäß viel kleiner als Menschen und schauen sich neue Menschen gerne aus der Ferne an. Wenn ein unbekannter Erwachsener oder ein beschäftigtes kleines Kind Ihre Katze plötzlich streichelt oder hochhebt, wirkt dies für sie u.U. sehr bedrohlich. Schließlich hatte sie ja noch nicht die Gelegenheit, die neue Person in aller Ruhe aus der Ferne zu betrachten, um dann vor allem feststellen zu können, ob man ihr vertrauen kann.

So hilfst du deiner Katze, weniger Angst zu haben

Du weißt jetzt, dass eine Katze Angst haben kann und warum. Dass das Gehör einer Katze viel stärker ist und dass sie sich immer kleiner und verletzlicher fühlt als du. Und dann versteht man, dass man das berücksichtigen muss. Vor allem, wenn man eine ängstliche oder verängstigte Katze im Haus hat.

11 Tipps, um einer ängstlichen Katze zu helfen

  1. Eine nicht sozialisierte Katze braucht viel Zeit, um sich an die neue Umgebung und alle Familienmitglieder zu gewöhnen. Es ist wichtig, dass du deiner neuen Katze dann Zeit und Raum dafür gibst. Auch wenn es unter Umständen Jahre dauert. Geduld ist wichtig, aber jede Katze ist es wert!
  2. Hast du noch andere Haustiere? Dann ist es eine gute Idee, deine Katze zunächst das Haus alleine erkunden zu lassen, während die anderen Haustiere in einem separaten Raum sind.
  3. Falls Kinder im Haushalt leben, erkläre ihnen, dass sie die Katze nicht ohne Grund/plötzlich hochheben oder streicheln sollten. Sie sollten dies nur tun, wenn die Katze von alleine zu ihnen kommt, sie signalisiert, dass sie es mag und wenn du solltest auch dabei sein, um eventuell eingreifen zu können.
  4. Informiere auch deine Besucher darüber und wie sie mit deiner Katze umgehen sollen.
  5. Willst du staubsaugen? Sorge dafür, dass sich deine Katze sich in ein ruhiges Zimmer zurückziehen oder nach draußen gehen kann.
  6. Katzen brauchen die Möglichkeit, sich jeden Tag zu wetzen und zu kratzen, denn das macht sie glücklich und ruhig. Achte daher immer darauf, deiner Katze einen guten Kratzbaum anbieten zu können.
  7. Die Renovierung des Hauses kann sehr unruhig und laut sein. Es ist daher ratsam, deine Katze während der Renovierungsarbeiten an einem anderen Ort unterzubringen – ein schöner Rückzugsort, der deiner Katze vertraut ist, wäre optimal. Zum Beispiel eine Unterbringung bei Freunden oder in der Familie. Ist dies nicht möglich? Sorge dafür, dass deine Katze sonst die Möglichkeit hat, nach draußen zu gehen.
  8. Spiele keine zu laute Musik im Haus. Hast du Lust, im Wohnzimmer zu tanzen? Schließe dann die Tür zu dem Zimmer, in dem sich deine Katze aufhält, damit sie es dort ruhig und vertraut hat.
  9. Hast etwas fallen gelassen und damit deine Katze erschreckt? Beruhige sie mit sanfter Stimme und gib ihr einen beruhigenden Klaps auf den Kopf.
  10. Schaffe genügend Plätze im Haus, an denen deine Katze entspannen und zurückziehen kann. Hohe Plätze sind eigentlich immer beliebt: ein hoher Schrank oder ein hohes Regal, das deine Katze leicht erreichen kann, ist ideal. Oder kaufe ihr einen hohen Kratzbaum mit einem Schlafhäuschen oder einem Liegekorb oben drauf. Eine Katze fühlt sich in der Höhe immer viel sicherer.
  11. Gelingt es dir nicht, deiner Katze die Ängstlichkeit zu nehmen? Bleibt sie verängstigt und ängstlich? Dann kannst du die Verwendung von beruhigenden Nahrungsergänzungsmitteln oder Düften in Betracht ziehen. In diesem Fall solltest du aber immer zuerst den Tierarzt oder einen anerkannten Verhaltenstherapeuten für Katzen um Rat fragen.

Und zum Schluss noch der wichtigste Tipp:

Es ist sehr wichtig, niemals die Geduld mit einer ängstlichen Katze zu verlieren. Wie wir bereits gesagt haben, brauchen Katzen viel Zeit, um sich an neue Dinge zu gewöhnen. Vor allem, wenn eine Katze schlechte Erfahrungen gemacht hat oder von Haus aus ängstlich ist. Denk also immer daran: jeder kleine Schritt, den deine Katze macht, ist ein Fortschritt. Für deine Katze, aber auch für dich! Und vergiss nie, deiner Katze mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und guter Pflege zu begegnen. Sie wird es dir immer danken. Viel Glück!

Haftungsausschluss

DISCLAIMER: Wir von Petrebels sind keine Ärzte, Tierärzte oder Verhaltensforscher. Alle Inhalte, Informationen und Tipps in diesem Blog sollen dich inspirieren und haben einen rein informativen Charakter. Wenn deine Katze Beschwerden und Probleme hat, suche unbedingt einen Tierarzt oder Verhaltensforscher auf.

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